Sie haben es vielleicht auch in den Nachrichten gehört oder gelesen: der stationäre Einzelhandel hat 2019 ein Umsatzplus von 2,4% verzeichnen können und liegt damit ganz knapp über der Inflationsrate. Genau betrachtet kann man sogar eher sagen, dass die Gewinne im Vergleich zum letzten Jahr eher stagniert oder gar rückläufig sind. Der Onlinehandel hingegen durfte sich wieder über eine Umsatzsteigerung von mehr als 20% freuen und allen voran konnte sicherlich auch Amazon wieder ordentliche Umsatzzahlen verzeichnen.
 
Aber was hat diese Entwicklung mit UNS ALLEN zu tun?
 
Zunächst einmal müssen wir uns vor Augen halten, dass Amazon & Co. keine Gewerbesteuern zahlen. Diese sind aber äußerst wichtig für unsere Kommunen, um unsere Infrastruktur zu erhalten, wie bspw. den Straßenbau oder die Kindergärten und Schulen. Ich denke, auch Sie wollen nicht in Zukunft auf „durchlöcherten“ Straßen fahren müssen, oder? Und überhaupt: würden Sie in die Stadt fahren, nur um einen Kaffee zu trinken – und das zwischen leerstehenden Ladengeschäften – macht auch nicht wirklich Spaß, oder?
 
Aber was können wir GEMEINSAM dagegen tun?
 
Am Allerwichtigsten ist es, dass wir unser Netzwerk informieren und sensibilisieren: JA, es ist einfach und bequem rund um die Uhr online einzukaufen, kein Parkplatzstress, kein Zeitstress und außerdem isses ja auch soooo wunderbar günstig im Internet zu kaufen – „und die vom Einzelhandel sind ja auch selbst schuld:“, höre und lese ich diesbezüglich immer wieder, „sollen die doch mal ihren Service verbessern, dann klappt das schon!“ Dass allerdings der stationäre Einzelhandel im Gegensatz zu Amazon & Co. die eigenen Mitarbeiter*innen fair bezahlt und nicht einfach nur einen Lagerplatz „irgendwo auf der grünen Wiese“ betreibt, um seine Kunden zu bedienen, das wollen viele in diesem Zusammenhang leider nicht sehen.
 
Deshalb ist es immens wichtig, dass wir alle zunächst verstehen, dass JEDER EURO, den wir bei uns vor Ort im stationären Handel ausgeben, in unserer Stadt bleibt – sei es in Form von Gewerbesteuern oder als Kaufkraft: geben wir in unserer Stadt bspw. € 100.- bei unserem lokalen Optiker aus, kann dieser mit diesen € 100.- bspw. bei der lokalen Druckerei bspw. Werbematerial einkaufen. Somit stehen der lokalen Druckerei € 100.- zur Verfügung um bspw. den lokalen Fotografen mit der Produktion neuer Werbefotos zu beauftragen und der wiederum könnte mit den € 100.- im lokalen Buchhandel die neusten Bilderbände kaufen. Der Buchhändler hätte dann die € 100.- um sich bspw. die neue Brille wiederum beim lokalen Optiker zu kaufen. In einem lokalen Wirtschaftskreislauf arbeitet das Geld für alle und kommt vielleicht auch wieder zu dem Arbeitgeber des Bürgers zurück, der ursprünglich die ersten 100.- beim lokalen Optiker ausgegeben hatte. Kauft man hingegen bei amazon, ist das Geld in Seattle und kann nicht mehr in der eigenen Stadt für UNS alle „arbeiten“!
 
Haben wir diese Tatsache erst einmal selbst verstanden und HANDELN wir entsprechend auch selbst, dann können wir beginnen, unser Netzwerk entsprechend aufzuklären – und im besten Fall nutzen wir die App „kauft lokal“ und lösen mit jedem Einkauf vor Ort gleich noch eine Spende für unseren Lieblingsverein aus!
 

Vorgestern (Mittwochmorgen) hat Hitradio Ohr über unser Projekt „Ihr kauft LOKAL – wir spenden“ berichtet und hier findet Ihr den Mitschnitt:

Vielen Dank liebes Hitradio-Ohr-Team! :-)

In einer facebook-Umfrage haben wir unser Business-Netzwerk gefragt, wie sie Neukunden gewinnen und dazu insgesamt 75 Antworten erhalten. Sehr erfreulich finden wir, dass die Antwort, „über EMPFEHLUNGEN“ die meisten Neukunden zu gewinnen, mit 25% der abgegebenen Stimmen auf Platz 1 kam. 17% der Antworten gingen auf „durch gezielte WERBEAKTIONEN, die lange im Voraus geplant werden“ und knapp 15% auf „eher zufällig durch MUNDPROPAGANDA“. Besonders erfreulich: nur eine einzige Antwort gab „Kaltakquise durch spontane Besuche in den Firmen“ an.

Platz 4 belegte übrigens die Antwort „über SOCIAL MEDIA“, was wir jetzt direkt zum Anlaß genommen haben, diesbezüglich genauer nachzufragen: „über welche Social-Media-Kanäle kommen die meisten Neukunden zu Ihnen?

 

Bild: © everythingpossible – fotolia.com

 

 

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Nach einem interessanten Vortrag über Wertschätzung, Respekt und vor allem über die Liebe zur eigenen Arbeit von Peter Hertweck gab es eine rege Diskussionsrunde und im Anschluss daran ein offenes Netzwerktreffen Weiterlesen

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Auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) trafen sich am 25.04. rund 70 Unternehmer/innen und Wirtschaftsentscheider/innen im PORSCHE-Zentrum in Baden-Baden/Sinzheim zu einem Netzwerktreffen mit vorgeschaltetem Vortrag „Wertschöpfung durch Wertschätzung„. Weiterlesen

Auf Einladung von Dr. phil Marduk Buscher durfte ich am 15. Mai beim „IT-Themenabend“ Gast der IT+Media Group GmbH in Baden-Baden sein.

Nach kurzer Begrüßung durch Dr. Marduk Buscher folgte ein Vortrag über die interessante Projektplanungs-Software „Track-Plus“, die von der IT+Media Group GmbH selbst intern eingesetzt wird und das Arbeiten in kleinen und großen Teams standortunabhängig optimiert. Weiterlesen

Mit dem gedruckten Veranstaltungskalender steht Ihnen eine optimale Plattform zur Verfügung, über die Sie Vorträge, Seminare und Workshops kostenlos veröffentlichen können.

Aber auch als Veranstalter von kulturellen Events (Konzerte, Straßenfeste, etc.) oder sonstiger Events (Lagerverkäufe, Jubiläen, „Tag der offenen Tür“, etc.) können Sie Ihre Termine kostenlos im Veranstaltungskalender veröffentlichen…

… allerdings nicht als redaktioneller Eintrag, wie bei den Workshops, Vorträgen und Seminaren, sondern als kostenlose Werbeanzeige, die Sie im Format A6 zur Verfügung stellen. Weiterlesen